Geschichte

W.G. Sutherland (USA) entdeckte in den 20er Jahren, dass die Schaedelknochen (Cranium) rhythmische Bewegungen machen. und das eine synchrone Bewegung zum Kreuzbein (Sakrum) besteht. Er entwickelte sanfte Techniken, womit er das System beeinflusste. Seine Entdeckung blieb einem kleinen Kreis vorbehalten und wurde nicht weiter wissenschaftlich fundiert. Die craniosakrale Osteopathie basiert auf diesen Wurzeln.

Dr. J. E. Upledger ein amerik. Osteopath beobachte in den 70er eine deutliche, regelmaessige Bewegung der Dura mater spinalis (Rueckenmarksmembran), waehrend eine Rueckenmarksoperation an einem Patienten. Fasziniert von diesen langsamen Rythmus entwickelte er in den naechsten 10 Jahren in Zusammenarbeit mit einem Team von Wissenschaftlern an der Michigan State Universitaet das craniosakrale Konzept, die Behandlungsmethode und einen Ausbildungsplan.

Seit den 80er Jahren breitet sich diese Behandlungs-methode weltweit aus. Das erste Ausbildugsseminar in Deutschland wurde von Dr. Upledger selber Ende 1989 gehalten.

Die Craniosakrale Therapie ist ein Teil der Osteopathie, aber nicht mit Orthopaedie zu verwechseln. Wobei die sog. craniosakrale Osteopathie mehr eine mechanische Methode ist und die craniosakrale Therapie ueber das Spueren des craniosakralen Pulses und der Selbstregulation wirkt, d.h. im Prinzip nicht eingreifend ist. Aus diesem Grunde wird die Therapie auch zunehmend Craniosakrale Impuls Regulation genannt.

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