Methode

Wir besitzen drei physiologische Pulse im Koerper. Neben dem Herz-Kreislauf Puls (Frequenz 60-80) und dem Puls der Atmung (Frequenz 16-20), gibt es den craniosakralen Puls (Frequenz 8 - 12), somit der langsamste und uns beruhigenste. Das Gehirn wird durch Membrane (Hirnhaeute) und dem Liquor spinalis (Hirnwasser) geschuetzt. Zwischen dem Cranium (Kopfknochen) und dem Gehirn befindet sich ein Membransystem aus drei Hirnhaeuten. Dura mater (harte Hirnhaut) ist nach aussen mit den Knochen angehaftet und die Pia Mater (weiche Hirnhaut) nach innen liegt den Hirnwindungen an. Dazwischen die Arachnoidae (mittlere Hirnhaut) die zu beiden Seiten die Fluessigkeit umspuelt.

Durch permanente Produktion der Fluessigkeit in dem sog. Ventrikelsystem fuellt sich das Membransystem stetig (als wenn man in einem Ballon Luft hineinfuellt) und bevor nun die Membran "platzt" liegen in der Arachnoidae Sensoren, die veranlassen, das die Fluessigkeit ins venoese System resorbiert wird. Das "Fuellen" und "Leeren", wie Flut und Ebbe sollte in der Regel in einem Rhythmus von 8 - 12 Zyklen per Minute sein.

Wegen der Bewegung der Membran muessen auch die sieben verschiedenen Schaedelknochen ihre eigene Beweglichkeit vorweisen. Und eben die leichte Beweglichkeit der einzelnen Knochnen zueinander machen den Schaedel besonders stabil.

Der Therapeut fuehlt mit seinen Haenden die verschiedenen Bewegungen der Knochen und die Elastizitaet der Membran. Mittels verschiedenen sanften, nicht-manipulierenden Methoden beeinflusst und aktiviert er das craniosakrale System, um es frei zu setzen, damit eine staendige Selbstregulation moeglich ist.

FREIE BEWEGUNG BEDEUTET GESUNDE FUNKTION

Manchmal ist auch sog. Mundarbeit notwendig. Die Gesichtsknochen, vorallem der Kiefer ist eng verbunden mit dem cranialen System.

Geschichte Ausbildung Anwendungsgebiet Methode Informationen + Literatur Pilgerreise Mt. Kailash / Tibet Behandlung
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